Die Zwei-Tassen-Lösung

Von Rudolph Möshammer

Werte Leserschaft,

sie alle kennen das übliche Rezept zum Kochen von Reis: Zwei Tassen Wasser, eine Tasse Reis.

Jedoch sollte das Wasser vorher schon kochen, bevor sie den Reis hineingeben. Das führt zu dem Dilemma, dass in der Tasse ein paar Reiskörner verbleiben, weil sie aufgrund der Nässe festkleben.

Deshalb gebe ich ihnen folgenden Tipp: nehmen sie eine neue, trockene Tasse um danach den Reis abzumessen.

Sollte mir eine praktikablere Lösung einfallen, welche keine zusätzliche Tasse benötigt, werde ich sie selbstverständlich davon unterrichten.

Ihr Rudolf.

Autismuspunkte:

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5 gehaltvolle Beiträge zu “Die Zwei-Tassen-Lösung”

  1. Jacques Facques sabbelt:

    Sehr geehrter Herr Möshammer,

    dieses Problem kenne ich aus meiner reichhaltigen Küchenerfahrung nur zu gut. Doch, Heureka, es GIBT eine Ein-Tassen Lösung:
    1. Wund-und-Heilsalbe nebst Heftpflaster bereitlegen
    1. Herdplatte ordentlich einheizen
    2. Eine Tasse Reis in heißen Topf geben
    3. Zwei Tassen *kochendes* Wasser hinzufügen
    4. Handverbrennungen fachmännisch verarzten
    5. Wasser weiter kochen lassen

    Hoffe, hoffentlich geholfen.

    Herzallerliebst,
    Ihr Jacques

  2. Ernst Stänglmann sabbelt:

    Sehr geehrte Herren,

    gerne weise ich darauf hin (und möchte im Zuge dessen auch gleich ein Mißverständnis ausräumen), dass das Reiswasser mitnichten kochen muss. Zur Erzielung eines optimalen Ergebnisses hat sich folgende Vorgehensweise bewährt :

    – Reis tassenweise abmessen und in einen Topf einbringen
    – Pro Tasse Reis 2 Tassen KALTES Wasser hinzufügen
    – Nach Gusto salzen, nicht zu knapp
    – Topf bedecken
    – Herd anheizen, die Mischung zum kochen bringen und 10 Minuten kochen lassen
    – Die Wärmezufufuhr unterbrechen
    – Topf noch mindestens 15 Minuten bedeckt auf der noch warmen Herdplatte stehen lassen

    Oben genannte Vorgehensweise ist nahezu unfehlbar. Das Ergebnis wird Sie verblüffen!

    Mit besten Grüßen

    Ernst Stänglmann

  3. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Sehr geehrter Herr Stängelmann,

    gerade vor dieser Vorgehensweise wird einschlägig gewarnt. Man solle niemals den Reis in kaltes Wasser hinzugeben. Es geht darum, dass dann während des Erzitzens, die Stärke herauskocht, und der Reis somit ungenießbar wird.

    So billig können sie mir also zur Lösung dieses Problems nicht kommen.

  4. M. Dickinson sabbelt:

    Lieber Rudolf,

    schreiben Sie sich eigentlich mit ‘f’ wie in der Unterschrift zu sehen oder mit ‘ph’ wie in der Ueberschrift? Oder handelt es sich um einen GROSSEN Schwindel?

    Wie waere es mit folgendem Vorschlag:
    1. Wasser Tassenweise abmessen
    2. Tasse ueber Nacht stehen lassen (zum trocknen)
    3. Am naechsten Tag mit trockener Tasse fortfahren wie gewohnt

    Vorteil: Kein zusaetzlicher Arbeitsaufwand, da die Tasse heimlich von der Natur getrocknet wird.

    Liebste Gruesse,
    M. Dickinson

  5. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Hallo Herr Dickinson,

    Die Interpretation der Schreibweise meines Namens, überlasse ich ihnen. Schließlich bin ich eine Kunstfigur. Manchmal nenne ich mich auch einfach nur Rudi. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Rudolph, Rudolf und Rudi sich kennen. Das wäre jedoch Gegenstand weiterer Forschung.

    Ansonsten finde ich ihren Vorschlag zur Zwei-Tassen-Lösung sehr interessant. Schließlich hat man beim Kochen ja keinen Zeitdruck, und kann das am Vortag vorbereiten.

    Eines bereitet mir hier jedoch Sorge: Die Tasse trocknet, weil das Wasser verdunstet. Irgendwann ist keines mehr da., und sie ist trocken. Jedoch wird in der Zwischenzeit aus dem Topf weiter Wasser verdunsten. Man müsste hier weitere Berechungen anstellen, um genau diese Menge im Vorfeld dem Topf hinzuzufügen.

    Deshalb denke ich, ihr Vorschlag macht das ganze eher unpraktikabel, vor allem weil auch die Raumtemperatur und die Luftfeuchte einen nicht zu unterschätzenden Einfluss hat. Vor allem ist ihr Vorschlag in Kasachstan, bei Temperaturen weit unter Null, leider nicht umsetzbar.

    Dein Rudi.

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