Die kalkulierbar unpünktliche DB (oder: Mehdorns Law)

Von Benni Schart

Ich bin heute von der Kirchturmuhr um acht geweckt worden – Zug fährt um 8.06!
Man muss dazu sagen dass die Batterie meines Weckers fast am Ende ist – beim Test gestern nacht funktionierte der Alarm allerdings noch..
Infolgedessen hat mich die Angst, ich könne wegen dem Wecker verpennen schon beim Kirchturmuhrläuten um 6 Uhr geweckt, woraufhin ich wie ein geölter Blitz aus den Federn sprang und mich anzog – um dann erst auf die Uhr zu gucken welche volle Stunde es denn überhaupt geschlagen hatte! Also wieder zurück ins Bett. Dasselbe Spiel wiederholte sich zum 7-Uhr-Läuten (da war ich allerdings schlau genug vorher auf die Uhr zu schauen!) und dann eben um acht. Der Wecker hat jedenfalls -wie befürchtet- nie geklingelt…
Als ich dann nen Blick nach draußen warf und die weisse Pracht sah wusste ich, dass die DB sowieso zu spät kommen würde, was sie dann auch tat. Nichtsdestotrotz etwas gehetzt kam ich um 8.08 am Bahnhof an und wartete weitere 5 Minuten auf den Zug.

Nota Bene: Es gab auch schon Fälle, wo mich ebenfalls das 8-Uhr-Läuten weckte, wo allerdings der Zug pünktlich war und ich ihn trotzdem erwischte. Es geht doch nichts über einen optimierten Tagesablauf!

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2 gehaltvolle Beiträge zu “Die kalkulierbar unpünktliche DB (oder: Mehdorns Law)”

  1. Syntax sabbelt:

    Asoziale Dreckssau, kauf dir ein Auto oder machs wie Drago. Der steht erst garnicht auf.

  2. Der Superhotte sabbelt:

    Du hast also planmäßig 6 Minuten für Bett->Zug? Ich nehme an, der gemütliche Morgenschiss wurde kostensparend auf die Bahntoilette outgesourced (geoutsourced?… dann sag ich halt ausgelagert.), aber wo bleibt die Zeit für das Frühstück, die wichtigste Mahlzeit des Tages? Sind sie etwa so dekadent, nicht nur mit dem ICE zur Arbeit zu fahren, sondern im selbigen auch noch das Bistro aufzusuchen?

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