Unglaubliche Unzuverlässigkeit (Teil 2)

Von Ben Dover

Ich arbeite ja momentan an einem Projekt mit, das es ermöglicht, jene Programme, die für den erfolgreichsten Heimcomputer der 80er Jahre (der selbstredend von einem seinerzeit namhaften Hersteller gefertigt wurde) erstellt wurden, auf neuer Hardware wie einer portablen Spielstation laufen zu lassen. Herr Schart war von einer frühen Version unserer Emulations-Software gar nicht angetan, im Gegenteil, er wetterte den ganzen Abend auf unflätigste Art und Weise gegen die 16 vordefinierten Farben, die ich aus einer schier unüberschaubaren Farbpalette ausgewählt und für akkurat empfunden habe.
Man muß natürlich wissen, daß Herr Schart sich selbst zum Wächter aller Farben ausgerufen hat, nur weil er seinerzeit wohl ein oder zwei Bilder von Boris Vallejo mit Hilfe eines Kabels auf eben jenen Heimcomputer übertragen hat.
Wie dem auch sei, Herr Schart hat freundlicherweise angeboten, die Farbauswahl seinem Gutdünken nach anzupassen, letztendlich kam allerdings wieder einmal gar nichts zurück. Von daher werden wohl meine Farben in das Produkt Einzug erhalten, was sicherlich mit wochen-, wenn nicht sogar monatelangem Lamentieren von Herrn Schart einhergeht.

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5 gehaltvolle Beiträge zu “Unglaubliche Unzuverlässigkeit (Teil 2)”

  1. Benni Schart sabbelt:

    Alter Lügner! 😉 Die Mail an dich ging doch erst vorhin raus!…

    Benni, der erste Mensch mit brauchbarer c64-Palette und somit Wächter über die Farben…

  2. Der Superhotte sabbelt:

    Na na Herr Schart, tu nicht hochgehen auf deiner eigenen Belieferung. Das hat noch keinem gut getan.

  3. Keker Vozeleck sabbelt:

    Was mich nach wie vor verwundert: Was hat es mit diesem beigelegten Photo auf sich?

  4. Benni Schart sabbelt:

    Man beachte das T-Shirt. Der Herr Dover suchte wohl nur nach einer Gelegenheit, dieses Bild zu nutzen, daher der Artikel…

  5. Keker Vozeleck sabbelt:

    Bleibt die Frage wer dieser Ernst (siehe Photo) wohl sein mag.. Ich habe die starke Vermutung das sich Herr Dover dieses Autogramm wohl schwer erarbeiten mußte bei diesem besagten Ernst. Weitere Details über die körperlichen Gefälligkeiten die zur Übergabe führten werden erbeten!

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