Serviervorschlag

Von Armin S.

Ist Ihnen, werter Leser, nicht auch schon des öfteren der Serviervorschlag auf Verpackungen herkömmlicher Convenienceprodukte aufgefallen? Dieser farbenprächtige Abdruck auf welchem der sonst meist unvorteilhaft aussehende Inhalt kunstvoll in Pose drappiert ist, eventuell gar mit einem Petersilienblatt verfeinert und garniert? Doch Frage ich mich, wer von Ihnen, meine Damen und Herren, hat sich bisher die Mühe gemacht, seinem verehrtem Gast im Hause das Produkt ebenso kunstvoll angerichtet zu servieren? Sehen Sie! Überraschen Sie ihn doch nächstes mal in dem Sie der farbenfrohen Aufforderung nachkommen.

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6 gehaltvolle Beiträge zu “Serviervorschlag”

  1. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Den Serviervorschlag zuhaue genauso nachzubauen ist eine schiere Unmöglichkeit. Es sollte ja jedem durchschnittlichen Zwischen-Netz-Bürger mittlerweile becann sein, daß eben jene Produkte nur halb durchgegart werden, um so auf dem Photo recht knackig zu erscheinen. um dies noch zu unterstreichen, werden sie oft mit gewöhnlichem Haarspray besprüht, oder es werden andere Tricks angewandt, auf die es unsereinem nicht auch nur im Traume deuchen würde. Deshalb sind diese Produkte, wenn so zubereitet wie auf dem Serviervorschlag zu ersehen, gänzlich ungenießbar, und ich verzichte dankend.

  2. Dick R. Suck sabbelt:

    Nebenbei möchte ich noch erwähnen, daß auch die mitunter durchaus interessant klingenden Rezeptvorschläge auf eben jenen Packungen wohl von 99,9% der Bevölkerung wissentlich übersehen werden.
    Ich denke, das Hauptproblem hierbei ist, daß man sich durchaus schwer tut, wenn man diese Rezepte dann in seinen privaten Rezeptordner einheften will. Die Ursache hierfür ist in der meist unhandlichen, einheft-inkompatiblen Form der handelsüblichen Kleinverpackungen zu suchen.

  3. Ben Dover sabbelt:

    Der ambitionierte Hobbykoch wird sicher nicht auf den Gedanken verfallen, seinen Gästen auf Fertigprodukten basierende Rezeptvorschläge zu kredenzen, zumal das ursprüngliche Gericht ja zumeist eher einfacher Natur ist.
    Dabei ist es doch so einfach, einen lukullischen Genuß zu zaubern: Ein vernünftiges Essen hat grundsätzlich auf Fleisch aufzubauen, daher sollte man sich zunächst beim Metzger seines Vertrauens ein saftiges Stück, das einen gerade anlacht, aussuchen. Abhängig vom gewählten Stück Lebenskraft wird dann entschieden, welche Zubereitungsformen sich anbieten, welche weiteren Zutaten benötigt werden, und welche Beilagen man eventuell servieren möchte.

  4. Dick R. Suck sabbelt:

    Oh, da habe ich glatt übersehen, daß es um Fertigprodukte ging. Nun gut, hier muß ich Ihnen, Herr Dover, rechtgeben. Diese Rezepte cann man getrost links liegen lassen.
    Trotzdem möchte ich noch einmal auf die teilweise durchaus brauchbaren Rezepte auf diversen Nahrungsmittelverpackungen hinweisen. Als Beispiel seien hier spannende Rezepte für diverse Toastvarianten auf Scheiblettenkäse genannt.

  5. Benni Schart sabbelt:

    “oder es werden andere Tricks angewandt, auf die es unsereinem nicht auch nur im Traume deuchen würde.”

    Ja, interesant fand ich in dem Zusammenhang auch, dass jeder Wassertropfen auf diversen “gekühlten” Produkten (hauptsächlich Getränke, aber auch besonders frisch wirkende Joghurts etc!) aus Glas oder Plasik ist und adhäsiv mit dem Produkt verbunden wurde!

  6. Lawny sabbelt:

    Ich habe mich mit der Thematik ebenfalls unter http://serviervorschlag.net beschäftigt. Gruß Lawny

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