Backspätzle 360

Von Rudolph Möshammer

Ich möchte Euch, verehrte Lesserschaft, ein Objekt präsentieren, welches mir unlängst beim Einkauf im nahegelegenen Backhaus aufgefallen ist. Es gibt mittlerweile tatsächlich Backspätzle 360. Mehr Worte will ich darüber jetzt nicht verlieren, möget Ihr selbst sehen:

backspaetzle 360

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6 gehaltvolle Beiträge zu “Backspätzle 360”

  1. Ben Dover sabbelt:

    Werter Herr Möshammer, ich kann Ihre Echauffation nicht wirklich nachvollziehen. Sicherlich warten wir alle gespannt auf das nachgerade überlegene Konkurrenzprodukt BS3 (BackSpätzle 3), dennoch kann ich prinzipiell nichts Negatives and besagten Teigwaren feststellen.
    Generell muß ich jedoch von scheinbar industriell gefertigten Nahrungsmitteln, wie in Ihrer Symbaldarstellung gezeigt, entschieden abraten. Der wahre Meister des Kochlöffels verfügt selbstredend über ein sogenanntes Spätzlebrett, gerne auch aus Materialien aus der Weltraumforschung und von einem fahrenden Händler erworben, gefertigt. Als Faustregel für eine gelungene Sättigungsbeilage aus dem Schwäbischen empfiehlt es sich im Übrigen, pro 100 Gramm Mehl ein Ei, und darüber hinaus noch ein Eigelb pro angebrochene 500 Gramm des Endprodukts zu verwenden.

  2. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Mein lieber Herr Dover, ich habe auch in keinster Weise behauptet, mich zu echauffieren, noch wollte ich diesen Eindruck erwecken. Sollte das, etwa durch lesen zwischen den Zeilen, zum Ausdruck gekommen sein, so lassen sie mich das hiermit richtigstellen.

    Ebenfalls richtig stellen muß ich den Sachverhalt, daß es so aussehe, als scheinen die Nahrungsmittel scheinbar industriell gefertigt. Ich schrube ja Eingangs, daß ich die Spätzle in einem Backhaus erworben habe. Hier möchte ich den Link zum Backhaus, daß hier in der Gegend ansässig ist, nachliefern:

    http://www.backhaus-haeussler.de/

    Obwohl der Betrieb auch schon über mehrere Filialen verfügt, so wird dort hoffentlich noch das echte Bäcker-Handwerk großgeschrieben, und die Spätzle mit viel Liebe zubereitet.

    Um einen direkten Vergleich zu ziehen, cann ich ja mal ihr Rezept antesten, und das Resultat in einem qualitativ hochwertigen Beitrag zum besten geben.

  3. Armin S. sabbelt:

    Werter Herr Dover, ich sehe keinen Anlass so ungehalten zu reagieren. Für die Herstellung von Spätzle als Sättigungsbeilage können Einwohner des Schwabenlandes aus einer von drei Möglichkeiten optieren:
    – Geschabte Spätzle vom Spätzlebrett, wie von Ihnen beschrieben
    – Durch eine Spätzlespresse in Form gebrachte Spätzle
    – Knöpflesspätzle aus flüssigerem Teig die mit einer speziellen Spätzlereibe in leicht simmerndes Wasser gleiten

    Abseits dieser Variationen gibt es die Backspätzle die jedoch mit den Spätzle wie sie üblicherweise als Beilage, etwa auch zu Braten, angereicht werden nichts gemein haben. Vielmehr finden letztere als schmackhaftere Variante der in der Haut Cousine lapidar als Croûtons bezeichneten Knsupereinlage in Suppen sowie Eintopfgerichten Verwendung.

  4. Ben Dover sabbelt:

    Meine Herren, ich möchte mich hiermit in aller Form bei Ihnen entschuldigen, tatsächlich drängte sich mir, auch bedingt durch diesen neumodischen Kommunikationskanal, ein falscher Eindruck auf.
    Zunächst war mir ein Produkt wie “Backspätzle” gänzlichst unbekannt. Hier in unserer schönen Isar-Metropole ist lediglich die von mir beschriebene Variante der köstlichen Teigwaren bekannt, unter dem einbajuwarisierten Namen “Spatz’n”. Der Form halber möchte ich erwähnen, daß es sich bei dem eben getippten Auslassungszeichen um keinen sogenannten “Deppenapostroph” handelt, sondern um ein im Bayerischen übliches und durchaus erwartetes textuelles Stilmittel.
    Fälschlicherweise ging ich aufgrund der Verpackung unter Schutzatmosphäre und der gedruckten Balkenverschlüsselung davon aus, es würde sich bei besagten “Backspätzle” um ein lapidares, industriell gefertigtes Convenience-Produkt handeln; ich bitte dies zu entschuldigen. Bitte betrachten Sie meinen Kommentar als gegenstandslos.

  5. Ben Dover sabbelt:

    Ich bemerke soeben, daß das Etikett auch keine Balkenverschlüsselung aufweist, daher ist auch mein letzter Absatz gegenstandslos.

  6. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Herr Dover, ich darf im uebrigen erwaehnen, dass das Produkt keinesfalls unter Schutzgasathmosphaere verpackt wurde, sondern lediglich in einer Standard-Zellophan-Tuete, mittels einer Metallklammer verschlossen. Ich denke, sie sollten das naechste Mal genauer hinsehen.

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