Gastroenteritis

Von Ben Dover

Da platzt mir doch wirklich gleich die Hutschnur! Vier Besucher des Stammtisches der Entwickler multimedialer, in Echtzeit ablaufender Demonstrationsapplikationen aus dem süddeutschen Raum (einschließlich meiner Wenigkeit) litten nach einem kleinen Imbiß am vorigen Mittwoch an übler Diarrhoe, leichtem Fieber und sogar dem gefürchteten Vomitus. Ich selbst werde meine Konsequenzen aus diesem Vorfall ziehen, und künftig in besagter Lokalität nur noch Bier in verschlossenen Flaschen bestellen.

Allen Besuchern unserer Weltstadt mit Herz, die ja auch aus zahlreichen Filmen mit beliebten Volksschauspielern wie Jane Iwanoff, Patricia Rhomberg und sogar Sepp Gneissl bekannt ist, möchte ich nahelegen, es mir gleich zu tun, sollten sie in die Verlegenheit kommen, eine zwielichtige, angeblich “gut-bürgerliche” Kaschemme mit sehr bajuvarischem Namen an der Schwanthaler Höhe aufsuchen zu müssen.

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2 gehaltvolle Beiträge zu “Gastroenteritis”

  1. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Herr Dover, das tut mir unsäglich leid, ich hoffe daß es sich um einen Einzelfal handelte, und nicht etwa auch die Verwendung von Gammelfleisch in der Weißwurst-Hauptstadt zur Regel wird.

    Ausserdem möchte ich hier noch das österreichische, bzw. schweizerische Synonym für “Da platzt mir die Hutschnur” erwähnen:
    schweizerisch: Das haut mir den Nuggi raus.
    österreichisch: Das geht mir über die Hutschnur.

    Das halte ich für durchaus wichtig, da unser Blog ja von deutschsprachigen Nationen aller Couleur gelesen wird, und dementsprechend ein Artikel auch für Minderheiten verständlich geschrieben werden sollte.

  2. Bolek sabbelt:

    Herr Dover – in allen Ehren, aber es heißt doch “Da reißt mir doch wirklich gleich die Hutschnur!”

    Hochachtungsvoll,
    Bolek

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