Die Pflanze, unser Vorbild

Von Armin S.

Erschrecken Sie nicht, werter Leser, obhin dieser Überschrift, die einer Hiobsbotschaft gleichen mag! Auch wenn es wohl hinlänglich bekannt ist, dass in unserer gutbesetzten, streitbaren Redaktion, Pflanzen und deren Produkte nicht gerade hoch angesehen sind, möchte ich heute einmal eine Lanze für diese Lebensform brechen. Nicht, dass es dennoch einige Pflanzen gibt die sich vorzügliche zu Beilagen zu etwa Steaks und anderen Fleischwaren verarbeiten lassen (Man denke hier nur an die vielfältige Darreichungsform der Kartoffel in frittierter oder gekochter Form), nein, es gibt auch Pflanzen für die ich generell eine gewisse Sympathie hege, seitdem ich ihr im Treppenhaus meines redlichen Nachbars begegnete. Die Rede ist von carnivoren Pflanzen wie etwa der Kannenpflanze, welche sich, wie im übrigen auch wir Menschen, ihre überlebenswichtigen Nahrungsergänzungsstoffe aus der Tierwelt holt. Für mich, der Beweis schlechthin, dass man ohne tierische Nahrungsmittel nicht auskommen und überleben kann, wie auch dieses Ergebnis Jahrmillionen-langer Evolution darlegt. Es zeigt sich erneut, dass es druchaus nennenswerte Beispiele aus der Pflanzenwelt zu verzeichnen gibt. Hopfen und Gerste bilden hier nur einen Anfang, nun lehrt uns die Natur ein weiteres Meisterstück. Ein Thema, über das Sie, werter Leser, einmal in einer ruhigen Minute überlegen und sinnieren sollten.

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Ein gehaltvoller Beitrag zu “Die Pflanze, unser Vorbild”

  1. Ikkuke Muschisan sabbelt:

    Die Preisfrage waere nun offensichtlich, ob derartige carnivore Pflanzen beim Verzehr einen anderen, womoeglich “fleischigeren” Geschmack aufweisen, als unredliches, sich vegetarisch ernaehrendes Gemuese.

Etwas sinnvolles Beitragen