Es drückt der Schiss!

Von Rudolph Möshammer

Ich möchte nun den Augenmerk auf eine bisher wenig beachtete Tatsache lenken: Die Zeit vor dem Abdrücken der mehrpfündigen Einlage als festen und erwarteten Bestandteil in die Toilettenschüssel, welche als Tief- oder Flachspüler ausgeführt sein kann.

Kündigt sich ein unvermeidlicher Gang zum Aborterker an, so ist in der ertsen Phase das vermerte Austreten von Fäulisgasen aus dem absteigenden Ast des Dickdarmes über die Afteröffnung zu erwähnen. Die entstehende Geruchsnote mag für den Verursacher durchaus wohlriechend sein, im Gegensatz dazu hat sie den genau gegenteiligen Effekt auf die Menschen, welche in unmittelbarer Umgebung verweilen

Urplötzlich kann ein Übergang in die nächste Phase stattfinden: Der Bolzen steht heraus. Sollte der geneigte Leser einmal in dieser Phase gewesen sein, weiss er, wovon ich rede. Jetzt ist höchste Eile mit dem Lokalisieren und Aufsuchen der nächsten Toilette geboten, wobei man durchaus gewillt ist, in der Qualität des Stillen Örtchens Abstriche zu machen. Das sei dem Leser auch dringenst empfohlen, wolle er weitere Peinlichkeiten vermeiden.

Wenn ihr noch weitere, zu beachtende Phasen in eurem bisherigen Leben beobachtet habt, so bitte ich um eine ausdrückliche Erwähnung derselben in den Kommentaren zu diessem Artikel. So hoffe ich, dass wir so langsam auf dieser Qualitäts-Publikation den kompletten Werdegang eines Stück Fleisches von Konsum bis zum Ausscheiden aus dem Körper in ausreichender Detaille betrachten.

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2 gehaltvolle Beiträge zu “Es drückt der Schiss!”

  1. Keker Vozeleck sabbelt:

    “vermerte Austreten von Fäulisgasen aus dem absteigenden Ast des Dickdarmes über die Afteröffnung zu erwähnen”

    Genau selbiges durfte man auch auf der all-österlichen Zusammenkunft im Metalvotze-Bezirk vernehmen! Besonders hervorgetan hat sich dabei unser wertes Mitglied Herr Dover, was aber leider zu keiner gesonderten Preiszeremonie reichte.

  2. Poposchnuller » Blog Archive » Tiefspueler versus Flachspueler rueckgeladen sabbelt:

    […] als ich mich heute morgen zum Finanzamt begab, um einige meine Einkommenssteuererklaerung betreffenden Unklarheiten zu beseitigen, begab es sich, dass sich ein bereits von anderen Autoren beschriebenes Problem auftat (vgl. http://poposchnuller.de/?p=324). Zu meiner Freude durfte ich erkennen, dass im hiesigen Finanzamt, doch noch Flachspueler verbaut waren, obschon ich im Verlauf erneut die damit verbundene Problematik wahrnehmen musste. Ich denke es waere an der Zeit, wenn der Metalvotze Forschungsbereich in diesem Zusammenhang Finanzierungen anwerben wuerde, um sich gezielt mit der Stroemungssimulation in Flachspuelern zu befassen, und darauffolgend deren Form analytisch oder simulativ gezielt zu optimieren. […]

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