Angriff auf die letzte Domäne der Männer

Von Rudolph Möshammer
Wie die hier anwesende, überwiegend männliche Leserschaft mit Sicherheit schon festgestellt haben wird, dringen immer mehr Frauen in klassische Männerdomänen ein. Heute möchte ich mal einen besonders verqueren Umstand anführen, welcher immer mehr meinen Unmut findet: Das Toiletten-Enterung-Syndrom.

Oft ist es ja so, das bei grösseren Veranstaltungen wie z. B. Jugendtänzen, Bierzelten, Faschingsveranstaltungen, etc. ab einem gewissen Zeitpunkt, setzen wir hierfür mal ca. 22:30 Uhr an, die Schlange vor der Damentoilette immer länger wird. Ab einer gewissen Länge dieser Schlange nimmt sich das Weibsleut automatisch das Recht heraus, die Tief- oder Flachspüler der Männertoilette mitzubenutzen, und dort ebenfalls eine Schlange zu bilden. Es werden keinerlei Hemmungen gezeigt, in die Herrentoilette einzudringen, was ich mit folgendem Beispielfoto verdeutlichen will:

wcherren

WC-Herren-Enterung: Muss das sein?

Was mich vor allem daran stört, ist nicht die Tatsache ansich, bei welcher man ja bei besonders starkem, akutem Harndrang und langer Schlange am anderen WC in seltenen Fällen noch ein Auge zudrücken könnte, sondern vor allem die Art und Weise, wie dies geschieht: So fällt doch das Weibsleut in einer Gruppe meist laut kreischend in das Herren-WC ein und lässt sich nicht durch dezente Hinweise zur Einsicht bringen, dass ihr Verhalten unredlich ist. Nein, hinzu kommt noch, dass, auch wenn sich die Schlange an der Damentoilette etwas zurückgebildet hat, trotzdem meist an der Herrentoilette angestanden wird, mit äußerst fadenscheinigen Begründungen. Fast meint man, sie seien stolz darauf, wieder einmal eine Männerdomäne wenigstens für ein paar Stunden gebrochen zu haben

Und denken sie nicht, dass die Männer damit automatisch das Recht erworben haben, auch nur einen Schritt in die Damentoilette zu setzen. Meist wird man mit noch lauterem Gekreische und Beschimpfungen aus dem Raum vertrieben.Drumm bitte ich sie, werte Herren der Schöpfung: Sollten sie einmal direkt davon betroffen sein, weisen sie das Weibsleut ruhig, aber bestimmt auf das Problem hin, und werden sie dabei ruhig etwas lauter, denn sowas cann ja nicht angehen, um es auch mal etwas salopper zu formulieren.

Autismuspunkte:

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12 gehaltvolle Beiträge zu “Angriff auf die letzte Domäne der Männer”

  1. Benni Schart sabbelt:

    Ganz einfache Lösung:
    Lassen sie eine ihrer legendären mehrpfündigen Einlagen auf dem Herrenklo ohne Spülen zurück (starke Geruchsentwicklung natürlich erwünscht) und verschließen sie die das stille Örtchen von außen.
    Auch lautstarke Flatulenzkonzerte verscheuchen das Weibsvolk sehr effektiv, nötigenfalls mit dem Abortnachbarn abstimmen für eine mehrstimmige Darbietung!

  2. Dick R. Suck sabbelt:

    Sehr geehrter Herr Möshammer,
    vielen Dank für die ehrliche Stellungnahme zu diesem aktuellen Gesellschaftsproblem. Ich konnte zwischenzeitlich, nicht ohne eine gewisse Genugtuung zu verspüren, jedoch feststellen, daß das Weibsvolk sich mitunter eine übermäßige Bürde auflädt.
    So kommt es doch, vor allem zu fortgeschrittener Stunde, vor, daß sich eben jene Örtlichkeiten für die Männerwelt in einem zunehmend desolateren Zustand befinden, sodaß das alleinige Betreten der Kabinen ohne Gummistiefel tunlichst unterlassen werden sollte.
    Schlimme Infektionen mit diversen bakteriell ausgelösten Krankheiten könnten ansonsten die Folge sein. So kann ich nicht umhin, mir bei derartigen Gelegenheiten ein kleines Schmunzeln über das Gesicht huschen zu lassen, während ich in ausreichendem Abstand in das dafür vorgesehene Urinal Wasser lasse.

  3. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Am Wochenende erlebte ich ein weiteres traumatisches Ereignis: Obwohl sich keine allzulange Schlange vor der Damentoilette gebildet hatte, fragten zwei Mädels, ob sie die Herren-Toilette zum Zweck des urinieren entern dürften. Ich verneinte natülich tunlichst, jedoch zwei andere Herren baten sie, einzutreten. So kam es, das auf einmal fünf weibliche Wesen in der Herren-Toilette zugegen waren, von denen nur eine wirklich auf die Toilette musste.

    Es bildete sich eine Menschentraube, und es wurde getratscht, z. B. wo man herkäme, etc. Ich kann das eindeutig mal salopp als “Scheisshausgespräch” betiteln. Das ganze zog sich über einen Zeitraum von ca. 10 Minuten hin, wobei ständig weitere Herren die Pissoirs fleissig nutzten. Gegen so eine Übermacht bin ich natürlich machtlos, und das Verhalten der anderen Herren empfand ich durchaus als infam. Auch glaube ich nicht, dass andere Personen über den Zustand recht erfreut waren, und ich finde, wir sollten in Ruhe drüber nachdenken, wie sich so etwas zukünftig vermeiden lassen könnte.

  4. Benni Schart sabbelt:

    In den Vereinigten Emiraten von Amerika gibt es die goldene Anhalter-Regel: “Ass, gas or grass – noone rides for free!”
    Ich bin der Meinung, daß man dies leicht abgewandelt durchaus auch auf die Nutzung der Herrentoilette durch das schlitzurinierende Geschlecht anwenden könnte. Mit anderen Worten: Nutzung der heiligen Hallen nur gegen entsprechende Gegenleistungen sexueller, monetärer oder drogueller Art!

  5. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Werte Herren,

    Ich muss hier noch etwas Nachtragen:

    Am Samstag waren ich und einige Kumpels auf einem Konzert der angesagten Hartfels-Gleichstrom/Wechselstrom-Abdeckhauben-Gruppe Powerage (http://www.powerage-acdc.de/).

    Zu später Stunde, circa gegen drei Uhr, trug sich folgende groteske Begebenheit zu:
    Ich betrat die Herrentoilette. Flugs erblickte ich eine Tussi, welche anscheinend nur so zur Gaudi in der Herrentoilette herumstand. Ich wies sie unwirsch darauf hin, die Hallen zu verlassen, da sie dort ja nichts verloren habe.

    Anstatt sich zu trollen, liess sie einen Satz ab, in etwa sinngemäss zu “Ich will dir auf einen Pillermann schauen”, was ich für einen Scherz hielte, beziehungsweise wegen der konsumierten Alkohol-Getränke wohl nicht richtig mitbekam.

    Und tatsächlich, während ich urinierte, stand sie doch tatsächlich auf einmal hinter mir, beäugte kurz meinen Penis, und verschwand dann so schnell, wie sie sie gekommen war.

    Ich konnte nicht weiter reagieren, da ich gerade mitten im Vollstrahl war. Ich gebe aber euch allen den Tipp, so etwas ernst zu nehmen. Vielleicht sollte man sochem Weibsleut vorschlagen, auf die abschliessbaren Toiletten zu kommen, wo sie dann das männliche Geschlechtsmerkmal gerne weiter beäugen und auch in die Hand nehmen cann.

  6. Dick R. Suck sabbelt:

    Herr Möshammer,
    ich denke, das ist eine willkommene Gelegenheit, um einmal die Gleichberechtigung der Geschlechter im Alltag zu leben. Sollten Sie meinen gutgemeinten Rat tatsächlich bei nächster Gelegenheit realisieren, so möchte ich Sie bitten, davon ausführlich Bericht zu erstatten, falls Sie dazu noch körperlich in der Lage sein sollten.
    Ggf. können Sie dies auch nach der Reha nachholen.
    Vielen Dank!

  7. Willi sabbelt:

    Schick’ sie an die Urinale – dann haben wir wenigstens unseren Spaß!

  8. Peter Wallrodt sabbelt:

    Hi an alle!

    Ich mußte sogar auf dem Strohhutfest erleben, daß eine junge Frau
    sich bei einer langen Schlange der MÄNNER vorbeimogelte und es
    tatsächlich schaffte, innerhalb von Sekunden aufs Klo zu kommen.
    Keiner der Männer hat dazu etwas gesagt! Armes Deutschland!

    Nach meinem Empfinden ist dies ein Verfassungsbruch! Von Gleich-
    berechtigung keine Rede mehr!

    Tschau!

  9. Hans von Wurst sabbelt:

    Sehr geehrte Kameraden,

    nach ausfürhlichem durchlesen der oben erwähnten Tatsachen möchte ich hier zufügen dass sich diese Frauen “Krankheit” nicht nur über die Deutschen Staaten ausbreiten sondern hinweg über die südliche Grenze bis in die Schweiz. Erst gestern war es noch, als Heidi den Käseleib die begrünten Hügeln herunterrollen lies und bereits heute schon versammeln sich ihre Töchtern in den heiligen Pinkel Hallen der Männer und wagen es den mädnlichen Tron zu verschmutzen. Als wäre dies nicht genug, so musste ich am vergangenen Wochenende feststellen, dass sogar Papierkörbe zur Entsorgung von Monatlichen Blutungen benützt werden. Ich frage mich; “wieviele Herren Toiletten müssen noch ein derart perverses Schicksal erleben, damit dies endtlich ein Ende nimt?!”
    So rufe ich die gesamte Mändliche Bevölkerung auf, solchen emanzipierten Aktionen von Frauen ein Ende zu bereiten!!!! Oder sollen euche Söhne in einer Welt aufwachsen, in der das Herren WC zur Schauh von Penisparaden zur verfügung steht?

  10. meckerer sabbelt:

    Dass die Benutzung der Herrentoilette durch Damen akzeptiert wird
    (egal wie dringend es ist!), spricht Bände über den moralischen
    Verfall. Ich kann diese Art, nasse Hosen zu vermeiden, nicht
    billigen!
    Würde eine Frau mich auf der Damentoilette zusammenstauchen,
    würde ich eiskalt sagen : Was wollen sie denn, sie machen das ja
    auch mit unseren Toiletten!

    Ade, Menschlichkeit und Anstand! Die Anarchie hat gesiegt! Deprimierend!

  11. Domitila Delahanty sabbelt:

    Die Seite ist wunderbar und der Post ist für mich persönlich sehr nützlich. Ich hatte nur das Problem, deinen Feed zu abonnieren. Ich weiss nicht warum, aber das funktionierte erst beim 3. mal. Ist bei anderen auch so? Falls es so wäre, müsstest Du die Einstellungen überprüfen. Alles andere ist super, gute Informationen, schnelle Ladezeit usw. davon abschneiden

  12. depri sprüche können wir besser als depri musik sabbelt:

    depri sprüche können wir besser als depri musik…

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