Literarisches Quarkett

Von Armin S.

Unlängst stieß ich in einer am Markt vorherschenden Druckerzeugniskette auf einen mittelalterlichen Roman der mir gehoben genug erschien, um meine literarischen Bedürfnisse zu sättigen und zu befriedigen. In der Tat bekam ich nunmehr nach 56 Seiten intensivsten Lesevergnügens in serifer Schrift die im folgenden paraphrasierte Passage zu lesen:
“Du Fotze!”
Wie ich denke, werte Freunde gehobener Literatur, Leser und Mitleser gleichermassen, ein lohnenswerter Kauf, wartet dieses Buch doch mit Dialogen sowohl in gehobener höfischer Sprache als auch im üblichen niederen Gossenjargon auf.

Autismuspunkte:

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2 gehaltvolle Beiträge zu “Literarisches Quarkett”

  1. Der Superhotte sabbelt:

    Oh welch Freude, beweißt es doch, daß der moderne Mensch schon vor einigen Jahrhunderten lebte.
    Herr S., gestatten Sie mir bitte mit verlaub die Frage, welch Titel führt denn das Buchdruckerzeugnis?

  2. Armin S. sabbelt:

    Es handelt sich bei diesem ausgezeichneten Roman um ein weiteres Glanzwerk von Richard Dübell, welcher schon in vorherigen Werken immer wieder dezent eine Vielzahl von Schmuddelkram einstreute. Diesmal trägt das Buch den Titel “Im Schatten des Klosters”. In anbetracht des Titels umso frivoler, wie ich denke.

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