Maultaschen ./. Fleischtaschen

Von Rudolph Möshammer

Von meinem letzen Einkauf in namhafter Lebensmittel-Handelskette nahm ich kurzerhand eine Packung “Maultaschen” und “Fleischtaschen” mit nach Hause. Die geschmackliche Beurteilung der Teigtaschen möchte ich unserer Leserschaft nicht vorenthalten. Da beide Produkte des für Teigtaschen berühmten Herstellers in Deutschland entstammen, was auch durch das Siegel “Markenqualität aus BADEN-WÜRTTEMBERG” ersichtlich ist, gibt es qualitativ nichts auszusetzen. Einer der Haupt-Unterschiede zwischen beiden, außer der Größe, dürfte wohl der Schweinefleischgehalt sein.

Die Maultasche “original schwäbisch” beinhaltet 14 % Schweinefleisch, während die Fleischtasche “klassisch gerollt” hier mit 24 % aufwarten cann.

Für die vegetarische Fraktion möchte ich noch erwähnen, daß es auch vegetarische Maultaschen gibt, welche allerdings dann nicht mehr Maultaschen, sondern Teigtaschen heißen, welche man auch getrost mal versuchen sollte.

Die Fakten sind aber: Maultaschen original schwäbisch enthalten 14 % Schweinefleisch. Nicht mehr und nicht weniger.

Autismuspunkte:

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

5 gehaltvolle Beiträge zu “Maultaschen ./. Fleischtaschen”

  1. Ikkuke Muschisan sabbelt:

    Fraglich ist aber, ob die 14% Schweinefleischanteil irgendwo in guter deutscher Manier gesetzlich verankert sind, wie es fuer zahlreiche andere Produkte der Fall ist. Sie sollten hier auf jeden Fall weiter recherchieren und die Leserschaft darueber informieren.

  2. Armin S. sabbelt:

    Werter Herr Möshammer,

    erneut muss ich mit Bestürzung feststellen wie sie latent versuchen vegetarische Kost salonfähig zu machen. Wenn einem nach dem würzenden Zugeschmack von Pflanzenteilen oder Pilzen ist, kann man selbstredend auch fleischhaltige Maultaschen mit geringfügigen Beimengungen von etwa Bärlauch oder Waldpilzen erstehen. Ein totaler Verzicht auf Fleisch ist also zu keinem Zeitpunkt notwendig und kann daher auch nicht gutgeredet oder gutgeheissen werden.

    Herzlichst,

    Ihr Armin S.

  3. Ikkuke Muschisan sabbelt:

    Dem kann ich voll und ganz mit 100%igem Full ACK zustimmen Herr S.

  4. Mr Gaylord sabbelt:

    *G A E H N*

  5. Ben Dover sabbelt:

    Werter Herr S.,
    das Verhalten des Herrn Möshammer bereitet auch mir mehr und mehr Anlass zur Sorge. Ich mache mir auch ernsthafte Gedanken, wie das im zwischenmenschlichen Alltag weitergehen soll. Herr Möshammer wird ja in Bälde wieder der Festivität auf der Festwiese unserer bayerischen Landeshauptstadt beiwohnen, und vermutlich auch Speis und Trank in meiner Herberge herausfordern. Natürlich möchte ich den hochgeschätzten Autorenkollegen nicht mit einem saftigen Schweinebraten vor den Kopf stossen, sondern versuchen, mich seinen krankhaften Eßgewohnheiten etwas anzupassen, daher kam mir folgender Gedanke: In vielen Haushalten steht ja ein Salzstreuer auf dem Mittagstisch, mit dem der Einzelne sein vermeintlich gesundes, natriumchloridarmes Essen nachwürzen kann. Ich überlege mir nun, ein grösseres, mit Speckwürfeln gefülltes Streugefäß bereitzustellen, um während dieser Zeit meinen natürlichen Fleischbedarf zu decken und meinem Gericht etwas mehr Pfiff zu verleihen. Für weitere produktive Vorschläge wäre ich Ihnen, werte Leser, sehr verbunden.

Etwas sinnvolles Beitragen