Giftwarnung!

Von Rudolph Möshammer

Ich mußte unlängst herausfinden, daß es sich bei der Kartoffel um ein hochgiftiges Gewächs handelt. Während den meisten wohl klar ist, daß auf jedenfall das Kraut giftig ist, so muß ich ihnen jetzt mitteilen, daß wohl alles giftig ist, jedoch nur per Definition für unbedenklich erklärt wird.

Kartoffel (Solanum tuberosum)

“Alle Organe sind giftig. Die Giftigkeit nimmt in folgender Reihenfolge ab: Keime, Blüten, Früchte, Blätter, Kartoffelknolle.”

“Üblicherweise kommt es zu Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und eventuell Durchfall, in selteneren Fällen zu Apathie, Benommenheit, Atemstörungen und Krampfanfällen.”

siehe:

http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/kartoffel.html

Von dem Verzehr der Kartoffel oder Kartoffel-Knolle, egal in welcher Form, muß ich daher eingehend abraten.

so nicht

Autismuspunkte:

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7 gehaltvolle Beiträge zu “Giftwarnung!”

  1. Conny Dax sabbelt:

    Soll dies etwa bedeuten, dass der Verzehr von der französischen Leibspeise “Pommes Frites” mit einer Lebensgefahr begleitet wird? Diese Kartoffel-Streifen werden bei einer Temperatur von ca. 140 bis 180 °C in Fett gekocht. (Diesen Vorgang bezeichnet man in Fachkreisen als “fritieren”.) Wäre es da nicht denkbar, dass alle Keime und Bakterien abgetötet werden? Wenn nein, bedeutet dies, das Ende einer Kartoffel-Ära?

  2. Ben Dover sabbelt:

    Werter Herr Dax,
    mahnend muß ich meinen Finger erheben und Ihnen mitteilen, daß frittierte Kartoffelstreifen mitnichten der französischen, sondern der belgischen Küche zuzuordnen sind. Wenn Sie also künftig an Belgien denken, bitte ich Sie, nicht nur Kinderschänder und Tim&Struppi, sondern eben auch Pommes Frites mit diesem Land in Verbindung zu bringen.

    Werter Herr Dover,
    ich möchte Ihnen zu diesem aufschlussreichen und informativ bebilderten Artikel gratulieren. Ich freue mich, Sie zurück auf dem Pfade der Tugend lustwandeln zu sehen, und daß Sie endlich einmal wieder qualifizierte Ratschläge zum Thema “gesunde Ernährung” abgeben. Gerade das Lichtbild zeigt, daß Sie doch wissen, worauf es beim Grillieren ankommt (der Elektrogrill war sicherlich kein Fauxpas Ihrerseits, sondern ist vermutlich auf die unerträglichen Gängeleien, die man als Mieter in Deutschland zu ertragen hat, zurückzuführen).

  3. Ben Dover sabbelt:

    Vor lauter Begeisterung schrieb ich nun meinen eigenen Namen, “Dover”, anstatt “Möshammer”. Ich bitte dies zu entschuldigen.

  4. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Herr Dax,

    es handelt sich keineswegs um Bakterien, die in den Kartoffeln verweilen, sondern um giftige Solanine. Diese werden keineswegs durch Kochen abgetötet, so daß es völlig egal ist, ob sie dieselbe roh oder gekocht essen.

    Herr Dover,

    ersma ein Hinweis: sie besitzen als Autor diverse Rechte, die ihnen erlauben, auch einen Kommentar ihrerseits nachträglich zu editieren. Sollten sie das nächste Mal einen groben Schreibfehler begehen, empfehle ich ihnen, diesen klammheimlich zu korrigieren und kein großes Aufhebens drum zu machen.

    Bezüglich der Ernährung: Ich präsentiere immer nur faktenbasierte Ratschläge, welche zu einer gesunden Ernährung beitragen. Wenn sie oder dritte Personen dies als Hang zum Vegetarismus einstufen, so ist dass ihr bzw. derer Problem. Mich tangiert das periphär.

    Der Elektro-Grill ist nicht meiner, sondern das Foto ist bei einem Bekannten, bei welchem ich am Wochenende zugegen war, entstanden, welcher den Elektrogrill parat hatte, so daß spontan die Idee zum Grillen aufkeimte.

  5. Dr. Med. Ulcus Molle sabbelt:

    Geschätzte Kollegen und Fritierexperten

    Besten Dank für diese aufschlussreiche Giftwarnung. Zudem noch eine wichtige Anmerkung meinerseits: Beim frittieren von Kartoffelprodukten über 180° C cönnen sich gesundheitsschädliche und krebserregende Stoffe wie Acrylamid bilden. Daher wird nunmehr der Richtwert von maximal 175° C empfohlen. Unter Acrylamidverdacht stehen alle Nahrungsmittel, die heißer als 120 Grad zubereitet werden, trocken sind und sowohl Stärke als auch die Aminosäure Asparagin enthalten, also fast sämtliche Produkte namhafter Frittierprodukthersteller.

    Anbei noch eine lustige Auflistung von Schnittformen bei Kartoffel:

    – Normalschnitt: Standardformat mit 10 x 10 mm Schnittstärke.
    – Feinschnitt: Feine, lange Fritten, die mit 7 x 7 mm Schnittstärke besonders knusprig wird.
    – Feinschnitt extra: besonders dünn und lang mit 6 mm Durchmesser.
    – Grobschnitt: herzhaft dick mit 20 x 10 mm Schnittstärke.
    – Wellenschnitt: besonders dekorativ: Der Wellenschnitt vergrößert die Oberfläche, die Pommes werden dadurch besonders kross.

    In diesem Sinne: “Frittieröl von Senna cann was!”
    Herzlichst: Ihr U. Molle

  6. Das Netz lebt sabbelt:

    Das Netz lebt

    Einfach mal ein bisschen drber reden wenn man sonst schon nichts aussagt wenn man spricht, so ist es doch immer recht praktisch mal zu labbern bis der Arzt kommt. Es hat gerade geklingelt, vielleicht isser das ja schon, der Arzt solle ma mal schauen? …

  7. Realtime sabbelt:

    Realtime…

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