Beklemmende Trauer

Von Dick R. Suck

Werte Herren, hochgeschätzte Leserschaft,
mit größter Bestürzung muß ich nach einer längeren, betriebsbedingten Abstinenz meinerseits auf dieser hochwertigen Postille feststellen, daß offensichtlich der Schlendrian mit größten Schritten Einzug gehalten hat. So entdeckt der Kenner, daß der letzte Beitrag bereits über einen Mond zurückliegt. Ich finde das bestürzend und enttäuschend zugleich!
Mir ist durchaus bewusst, daß sich einige Herren der schreibenden Zunft vermutlich mit dem festen und erwarteten Bestandteil eines Jahres der Arbeit, der sogenannten “Endjahreshektik” konfrontiert sehen, muß ich mich doch selber zu diesem Kreis zählen. Dennoch müsste es möglich sein, gelegentlich ein paar Minuten Ruhe zu finden, um mit einem findigen Beitrag zu unser aller Wohlergehen beizutragen.
Ich selbst möchte hier nicht hintenanstehen, sondern werde, sobald mir ein namhafter deutscher Fernkommunikationsanbieter einen privaten Zugang zum Zwischennetz ermöglicht, was, wie ich erwähnen möchte, voraussichtlich Anfang Dezember geschehen wird, mich verstärkt engagieren, um diese unsere Postille wieder zu einer aktiven Plattform hochkarätiger Tips zu Küche und Freizeit werden zu lassen, und sie damit zu neuem Glanz zu führen.
Ich möchte Sie, werte Kollegen und Mitglieder der Autorenschaft ebenfalls aufrufen, sich diesen Schuh anzuziehen, schließlich muß jemand den Hut aufhaben, damit ein kontinuierlicher Wissenfluss garantiert werden kann. Damit wäre das Projekt Reanimation sauber eingetütet.
Ich danke bereits jetzt für Ihr Engagement.
Herzlichst,
Dick R. Suck

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3 gehaltvolle Beiträge zu “Beklemmende Trauer”

  1. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Herr Suck,

    auch das nichtvorhandensein eines privaten Zwischennetz-Anschlusses ist _KEIN_ Argument, nicht regelmässig hier einen Artikel zu verfassen. Diese Aussage konnte schon oft geproofkonzeptet werden, denn es gelingt auch einigen Personen, vom Urlaub über ein Zwischennetz auf namhafter Mehl-Liste zu schreiben.

  2. Sirrah sabbelt:

    Nun, Herr Möshammer,

    wenn Sie solch harte Worte finden, weshalb connte ich auch von Ihnen schon über einen Monat nichts mehr in dieser Publikation lesen?
    Ich finde es beschämend und dreckig, Abonnent über eine wirklich einfache Verbreitungszuteilung zu sein, und dann nur alle Schaltjahre von den Journalisten mit neuen Artikeln verwöhnt zu werden. Ich verbitte mir das in Zukunft. Ganz besonders, wo es doch auf die festliche Zeit zugeht und somit auch eine Zusammenkunft uns aller bevorsteht!

  3. Dick R. Suck sabbelt:

    Au contraire, mon confrère!
    Es mag sein, daß meine Begründung etwas fadenscheinig wirkt, mir erschließt sich allerdings nicht, wes Grundes die vollständige Abstinenz der restlichen, zwischennetzgesegneten Autorenschaft ist. Dies Rätsel gilt es zu lösen!

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