Die Leichtigkeit des Seins

Von Armin S.

Hochgeschätzer Leser!

Unlängst verweilte ich zum Zwecke der Erholung in einer südlich gelegenen bajuvarischen Hochgebirgsregion (Anm. d. Red.: Mineraliensammler kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten!). Bei der Einnahme des Frühstücks konnte ich am Nachbartisch in etwa folgendes Gespräch belauschen:

Er: “Gibt Brot, nech”
Sie: “Mjoah”
Er: “Und Marmelade, nech”
Sie: “Mjoah, und guck mal, Kaffee is auch da, wa?”
Er: “Mjoah”

Schön, dass es auch noch anderen gelingt durch leichten unbeschwerten Gesprächsstoff dem Wahnsinn des Alltags zu entrinnen.

Herzlichst, Ihr

Armin S.

Autismuspunkte:

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3 gehaltvolle Beiträge zu “Die Leichtigkeit des Seins”

  1. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Sehr schön beobachtet, Herr S. Leider muss ich ihnen jedoch nur einen Autismuspunkt geben, da das Mitlauschen von Gesprächen am Nachbartisch keinesfalls der autistischen Wahrnehmung entspricht. (Eigentlich hätten sie ja Minuspunkte verdient)

  2. Armin S. sabbelt:

    Verehrter Herr Möshammer,

    ich bin mir des Dilemmas bewusst, ist es doch somit schwer investigativen Journalismus mit seinem Authismus in Einklang zu bringen. Doch lassen Sie sich versichert sein, dass ich durch die gefühlte Erholung meine authistische Neigung kurzzeitig in den Hintergrund drängen konnte und somit Ihnen ein weiteres journalistisches Highlight^WHochlicht bieten konnte.

    Herzlichst, Ihr

    Armin S.

  3. Keker Vozeleck sabbelt:

    mjoah

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