Wischiwaschi

Von Armin S.

Werte Leserschaft und Freunde der Fäkalkultur,

Ein Toilettengang zeichnet sich aus, durch eine gewisse Geruchsentwicklung, untermalt mit fremdartigen Press- uns Stöhngeräuschen. Auch der Wischvorgang wird akustisch aus der Kabine getragen und lässt somit Rückschlüsse auf die Kneuel- oder Falttechnik zu. Auch der Wischaufwand erlaubt einem aufmerksamen Menschen Rückschlüsse auf die Konsistenz des Stuhlgangs (etwa nach der Bristol Stool Scale).
Daher hat es sich als ein ungeschriebenes Gesetz etabliert, bei Parallelbesetzung von Toilettenkabinen nicht gleichzeitig den Wischvorgang einzuleiten um somit einen Asynchronismus beim Verlassen der Kabinen hervorzurufen. Somit ist es gewährleistet, dass aus Gründen des Datenschutzes eben solche intimen Details wie Geruchs-, sowie Geräuschkulisse nicht mit einer Person in Verbindung gebracht werden können. Ebenso lassen sich damit peinliche Bemerkungen umschiffen. Denken Sie nur an Zitate wie: “Ach, Ihr Schiss stinkt so derb, werter Kollege!”.
Halten auch Sie sich unbewusst an dieses Schema, werte Leserschaft?

Herzlichst, Ihr

Armin S.

Autismuspunkte:

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (10 votes, average: 3.8 out of 5)
Loading ... Loading ...

Ein gehaltvoller Beitrag zu “Wischiwaschi”

  1. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Ein Arbytskollege von mir scheint sich nicht an dieses Schema zu halten, und verlässt immer schwungvoll die Kabine, ungeachtet anderer Personen oder Geschehnisse im Raume.

Etwas sinnvolles Beitragen