Platzproblem

Von Rudolph Möshammer

Ich äussere mich, ich bin ein “Sachen-Auf-Dem-Desktop-Ableger”. Und so ereilte mich das Schicksal all derer, die es mir gleichtun: Der Desktop ist komplett gefüllt mit Icons und Ordern, und es ist kein Platz für neue Sachen. Meine zuletzt angewandte Taktik gegen das Problem war das Austauschen meines Monitors gegen einen größeren mit der Auflösung 1600×1200. Sofort hatte ich wieder Platz. Jedoch währte die Freude nicht lange, der Desktop ist jetzt schon wieder voll. Werte Blogleser_innen, was raten sie mir als Abhilfe? Ich kann unmöglich laufend größere Monitore hier applizieren.

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7 gehaltvolle Beiträge zu “Platzproblem”

  1. I.M. sabbelt:

    Ich kann ihnen in diesem Zuge nur dringlichst zur Verwendung eines Systems des namhaften Monopolisten raten, dieser kommt standardmaessig mit einem Desktopbereinigungsassistenten welcher sie genau bei der von ihnen erwaehnten Problematik unterstuetzt.

  2. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Herr I. M., das ist keine Lösung, sondern nur eine Verschleppung des Problems. Das Ausschalten des von Ihnen genannten Assistenten ist das erste, was ich unter dem Monopolisten-OS tun würde. Wäre ja noch schöner, wenn ich als Betroffener des Asperger-Syndroms mich solchen zusätzlichen Zwängen unterwerfen würde…

  3. Muschii Supé sabbelt:

    Verehrter Herr M.,

    schon lange inspiriert mich der Film “Matrix” und auch deren verwendetes System mit mehreren Monitoren. Kumuliertes Auftreten von TFT’s mit den dazu systemzertifizierten Halterungen scheint die Lösung ihrer Problematik zu sein. (Achtung! Hier auf das TÜV-Zeichen achten und eine Zulassung nach dem deutschen Institut für Bautechnik ist ebenfalls unerlässlich.
    Eine eigene Fläche für die Icons der Büroanwendungen, eine für leicht bekleidete Damen, eine für das Internetz und einen eigenen Monitor für den Start-Button heben die Stimmung ungemein.

  4. Leckmuschel sabbelt:

    Ich empfehle die Erwerbung eines geeigneten Mehrmonitorsystems. Es gibt bereits Vier-Monitor-Systeme an einer einzigen Grafikkarte des namhaften Herstellers “ATI”, welches ich für meine Schreibtischplatten-Ikonen-Sammlung erfolgreich einsetze.

    Ein Augenschmaus!

  5. Der Superhotte sabbelt:

    So wie man mittels Faltung einen 10-dimensionalen Raum auf einer 2-dimensionalen Fläche abbilden kann, lassen sich auch überfüllte Desktope handhaben.

    Legen Sie, werter Herr Möshammer, ein Verzeichnis mit dem Namen Desktop auf ihren Desktop ab. Danach schieben Sie alle Ikonen in dieses Verzeichnis, und Ihr Desktop erster Ordnung ist wieder frei. Sobald er wieder gefüllt ist (übermorgen) wiederholen Sie einfach die Procedure.

    In einer idealisierten Welt ist dieser Vorgang infinit wiederholbar.

  6. Keker Vozeleck sabbelt:

    Als ebenso bekennender Desktop-Messie kann ich Ihnen nur empfehlen einfach mit der Zeit von bestimmten Daten Abschied zu nehmen und Sie (selbstverstaendlich erst nach mehrmaliger Pruefung) in eine Art virtuelle Dachboden/Garage (zB tragbaren Wechseldatentraeger) zu verschieben.

  7. Jacques Facques sabbelt:

    Sehr geehrter Herr Möshammer,

    es erfüllt mich mit Freude, dass Sie sich mit Ihrem Anliegen in bewährter Weise wieder vertrauensvoll an dieses Forum wenden. Ich als langjähriger Rechnernutzer kann Ihnen den guten Tipp geben, der jegliche Desktopprobleme lösen wird: Fügen Sie zunächst ihrer modernen Festplatte eine weitere nützliche Partition hinzu und greifen Sie hernach zu Ihrem hoffentlich teuer erstandenen Installationsmedium des Betriebssystems. Eine Parallelinstallation später sollten Sie einen frisch aufgesetzten Startbildschirm nebst Desktop vorfinden.

    Allerliebst, Ihr
    Jacques Facques

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