Die Steak-Frage

Von Rudolph Möshammer

Eigentlich sollte es sich schon herumgesprochen haben, aber jetzt steht es definitv fest: Beim Kauf von Grill-Steaks sollte man fertig marinierte Steaks meiden. Dazu rät Ralf Zacherl in der aktuellen Juni-Ausgabe von “Man ist was man isst”. Das Problem fertig marinierter Steaks ist, dass man die Fleischqualität beim Kauf nur ungenügend beurteilen kann.

Ausserdem schadet ein zu langes Einlegen in der Marinade dem ungetrübten Genuss, weil der Eigengeschmack des Fleisches überschrieben wird. Der Grillprofi mariniert ein Steak schnell selbst z. B. in einer Mischung aus 5 EL Öl, 1 Frühlingszwiebel, 3 Knoblauchzehen, ungespritzter, biologischer Zitrone sowie Gewürzen (Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian ).

Man sollte die Steaks nicht zu lange einlegen, so dass sie ihren Eigengschmack behalten, man will wohl kaum den guten Geschmack hochwertiger, vom Fleischer-Fachgeschäft bezogener Steaks, übertünchen.

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5 gehaltvolle Beiträge zu “Die Steak-Frage”

  1. MC sabbelt:

    Ja eh klar! Obschon es in Zeitnot oder mangels Ausruestung (z.B. auf Party) selbstredend von Vorteil ist, dass fertig marinierte Grillage existiert.

  2. Muschii Supé sabbelt:

    Grundsätzlich pflichte ich Ihnen bei, werter Herr MC. Leider aber fand noch nie eine qualitativ hochwertige Fertigeinlage den Weg zu meinem Gaumen – wohl aber des öfteren minderwertig mundende Ware. Durch erhöhten Bierkonsum konnte der üble Geschmack aber oft ausgeglichen werden und stellte somit eine vernachlässigbare Eigenschaft dar.

  3. Rudolph Möshammer sabbelt:

    Gerade in Zeitnot sollte man nicht zu fertig marinierten Steaks greifen. Auf dem Südseiten-Festival hatten wir nur solche zur Verfügung aufgrund der üblichen Festival-Gegebenheiten. Ich sage dazu nur: PFUI DEIBEL! Nicht mal erhöhter Bierkonsum konnte das übertünchen. Man sollte eine festival-geeignete Lösung zum selbstmarinieren erwägen.

  4. Armin S. sabbelt:

    Dazu apostrophiere ich ihnen gerne folgendes Zitat von Bud Spencer: “Wir konnten uns über die Klosettfrage nicht einigen”. Spätestens bei der Verwendung des Wortes Bio, ist sowohl ihr Beitrag, als auch die Steaks reif für das Klosett.

    Angewidert, Ihr

    Armin S.

  5. Anonymous sabbelt:

    Herr S, sie können getrost eine gespritzte Zitrone mit gewachster Schale verwenden – ich halte sie davon nicht ab. Im Grunde sind sie doch nur neidisch, weil ich sie in den Autistencharts abgehängt habe.

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