Ein Weihnachtsgedicht

Von Jacques Facques

Liebe Lieben,

ein weiteres meiner Gedichtelein wird Sie nun frühzeitig so recht auf das Fest der Liebe einstimmen auf dass es Ihr Herz erquicket:

 

 Im bitt`ren Frost zur heil`gen Nacht

Ich sah ein arm` Gestalt.

Sie rief mich an mit aller Macht,

Das Näslein rot und kalt:

-~-

„Halt` ein, mein Herr, zur frommen Stund`

Sollt helfen ihr mit Gaben.

Hab` Frau, hab` Kind, nicht wohl gesund,

Daheim sie müssen darben.”

-~-

Mein Herze, ach, es ward mir schwer.

 „So nehmt! Gehabt euch wohl.”

Er nahm das Geld, er lachte sehr,

Und kaufte Alkohol.

Herzallerliebst,

Ihr Jacques

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